MONOGRAM Modellbausatz Nr. 0892 Plymouth Road Runner 1970 - Plastikmodellbau Ronny Oehm

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MONOGRAM Modellbausatz Nr. 0892 Plymouth Road Runner 1970
MONOGRAM Modellbausatz Nr. 0892 Plymouth Road Runner 1970

Dieser 1970er Roadrunner ist eines meiner Lieblingsmodelle, den ich mir definitiv bei entsprechendem Kleingeld als echtes Auto zulegen würde, aber das ist wohl nur in meinen Träumen möglich und deshalb habe ich mir meinen Plymouth nach meinen Vorstellungen und meinem Wissen nachgebaut. Natürlich im Maßstab 1:24, aber dennoch ziemlich detailgetreu und damit nahezu einzigartig.

Beginn und Vorbereitung
Zuerst war es für mich ziemlich wichtig, "was" ich gern erschaffen möchte.
Natürlich in diesem Fall den 1970er Plymouth Roadrunner. Es ist ein Muscle Car aus den 70er Jahren mit einem sogenannten
B-Body welches schon das damalige Facelift hat, also die beiden Lufthutzen hinter den Türen. Ich möchte aber nicht das Modell in der Vitrine stehen haben und bestaunen dürfen, was schon unzählige Fans und Modellbauer vor mir hatten. Mein Roadrunner soll nicht das Aussehen der Abbildung auf der Verpackung von Monogram haben. Er soll ähnlich sein, den 440er 6-barrel Motor haben, die eleganten Lufthutzen hinter den Türen nach dem 1970er Facelift besitzen. Der von Monogram gezeigte Roadrunner war Lila und hatte Felgen in wagenfarbe mit Radkappen in Chrom. Das kam für mich überhaupt nicht in Frage. Mein Plymouth Roadrunner wird grün sein und Chromfelgen (die gabs damals nur Aufpreispflichtig! ) haben. Die Radkappen werde ich nicht anbringen, denn wer damals Radkappen an seinem Muscle Car hatte, zählte keinesfalls zu den sportlichen und schnellen Fahrern der Szene.

Ich hab meinen 1/24 Plymouth Roadrunner 1970 grün gemacht. Die beiliegenden Decals habe ich anleitungsmäßig verwendet. Einige musste ich weglassen, habe sie aber durch individuelle Lackierung ersetzt.

Zuerst hab ich die Karosserie und die Motorhaube trotz weißem Plastik mit Primer grundiert. Das ist im Modellbau wichtig, denn die eigentliche Lackierung hält dann besser. Außerdem lässt sich der Lack einfacher aufsprühen oder auch drauf pinseln.

Ich benutze für die eigentliche Lackierung Revell Aquacolor Acryl Farbe, die für Airbrush und Pinselanstrich gleichermaßen gut geeignet ist. Mit Wasser kann sie sehr gut verdünnt werden. Die perfekte Farbe habe ich aus Grün und Gelb problemlos gemischt. Auf dem Foto unten hab ich die Karosserie und die Motorhaube nach der Lackierung mit Acryl-Lackfarbe noch zusätzlich mit 2K Klarlack lackiert. Das Zeug ist nach wenigen Stunden schon sehr gut getrocknet und lässt mich dadurch relativ schnell weiter arbeiten...

Die hauptsächlich von Außen sichtbaren Stellen sind nun lackiert. Gehen wir jetzt über zum Chassis, den Anbauteilen und dem Interieur:

Das Chassis, die Anbauteile und das Interieur
Als erstes
habe ich mir um die effektivste, also schnellste und aufwandloseste Lackierung die meisten Gedanken gemacht. Es handelt sich bei diesem 1/24 Plymouth Roadrunner um ein Modellbausatz von Monogram Skill 2 (Schwierigkeitsstufe 2, ab 10 Jahre). Das ist nicht allzu schwer, nur 77 Teile. Damit alles für das schon fast fertig gelieferte Fahrwerk recht schnell geht, benutze ich hier LEXAN Farbe von LRP in schwarz aus der Sprühdose. Das geht wirklich flink, die Farbe deckt sehr gut und es entsteht beim Sprühen ein matter Effekt. Ein nahezu unschlagbarer Vorteil ist die Trocknungszeit von Lexanfarbe von rund 10 bis 15 Minuten bei einer Temperatur im Raum von ca. 20°C. Achtung: Man kann LEXAN Farbe aus der Dose auch mit dem Pinsel verarbeiten, aber der einwandfreie matte Effekt wird dadurch nicht 100%ig entstehen!

Den Boden des Chassis habe ich nun schwarz besprüht und die Auspuffrohre werde ich nach einem Anpassungstest noch in Aluminium lackieren. Die Räder sind auch schon verklebt. Ein Schriftzug auf den Reifen wie etwa Firestone oder Good Year ist für dieses Modell nicht vorgesehen. Die Räder
müssen nur noch aufgesteckt werden, dann können sie sich später auch drehen. Ist nicht wichtig, macht aber bei Betrachtern einen guten Eindruck.

Den 440er V8 Motor habe ich zwischenzeitlich schon aus seinen wenigen Einzelteilen zusammengebaut. Der Zusammenbau nimmt ein paar Tage in Anspruch. Hier lackiere ichdie Teile zuerst und nach entsprechender Trocknungszeit werden diese zusammengeklebt. Ich habe die Zündkabel, die Batteriekabel und diverse andere Kabel meinem Motorraum 1/24 dem 440er Six Barrel hinzugefügt. Es sieht einfach besser aus und gibt dem Modell eine gewisse Note von Ernsthaftigkeit.

Für mich sieht das soweit recht ordentlich aus. Auf die drei Doppelvergaser werde ich dann noch den Luftfilter drauf setzen. Den optionalen Airgrabber, der direkt unter der Motorhaube angebracht sein sollte, habe ich nicht angebaut. Er ist vom Hersteller des Modell Kits nicht vorgesehen und für eine Marke "Eigenbau" fehlt mir hier dann doch der Decal-Schriftzug "Airgrabber", der dann auch so draufstehen sollte...

Mittlerweile habe ich hier im Bereich MOTOR den Luftfilter oben in Crysler-Rot lackiert und mit dem Decal "440 Six barrel" verziert. Das Decal ist mir leider zerbrochen, obwohl ich die Methode Wasser mit Essig verwendet habe. Für mich ist das äußerst ärgerlich! (den Defekt sieht man rechts an der fehlenden Begrenzung)

Details
Für den Drehzahlmesser und den Tacho waren beim Modellbau Kit Decals beigefügt. Einzig ein Decal mit dem Kopf des Roadrunners (bekannt aus der Trickfilmwelt, hatte dem Plymouth seinen Namen gegeben) habe ich etwas vermisst. Das sollte normalerweise den Knopf für die Hupe in der Mitte des Lenkrades verzieren. Der echte Roadrunner gibt tatsächlich beim Hupen den unverkennbaren "Biep Biep" Laut von sich.
Für das Interieur ist die Farbe schwarz vom Hersteller Revell-Monogram des Plastikmodells 1970 Plymouth Roadrunner vorgesehen. Ich habe mein Modell grün gemacht und dafür ein passendes Ambiente mit schwarz glänzenden Ledersitzen und braunem Innendekor gewählt. Lackiert habe ich es mit Revell EMAIL Farben. Für die schwarzen Ledersitze hatte ich ursprünglich normale matte Farbe gewählt. Jedoch habe ich sie später noch mit farblosen K2 Hochglanz Lack lackiert, das kommt dem Original dann doch etwas näher...sieht halt aus wie Leder.

Zum Schluß habe ich die restlichen Decals angebracht und die ganze Sache sieht jetzt echt genial aus.... Jetzt habe ich meinen '70 Plymouth Roadrunner mit dem stärksten 440 6-barrel, den es in der Muscle Car Szene je gab... im Maßstab 1/24

MONOGRAM Modellbausatz Nr. 0892 Plymouth Roadrunner 1970 Scale 1 24



2 Kommentare
Durchschnittliche Bewertung: 125.0/5


Sven
2015-03-16 13:25:19
Der Lack sieht etwas wellig aus, kann aber auch am Foto liegen. Gute Infos zur Bauanleitung. Schön.
Thomas
2015-03-07 17:31:27
sieht nicht schlecht aus ...
 
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